Soeben entdeckt:
"hallo ich suche den namen einer serie wo (glaub)ich 2 jungs mit ihrwer mutter in som haus gewohnt haben u die hatten vol coole namen u dann hat der eine sich verliebt u so ne blonde geheireatet(?) die reich war und dann sind die hinterher pleite gegangen…oder so
kann mir jemand weiterhelfen?"
Wenn hier überhaupt noch jemand helfen kann, dann nur die Grammatik-Polizei ...
Sehr lustig ist auch die Selbstbeschreibung, die mit folgendem Wortlaut anfängt:
"Ich bin intelligenten, humorvollen …"
Humor: Ja, der ist offensichtlich, aber Intelligenz?
Andererseits, wer es mag, alleine "einfach mal nur still nebeneinander zu sitzen", der ist uns Normalos wahrscheinlich intellektuell haushoch überlegen.
Nach der Reform der Reform der Reform der Rechtschreibreform ist die deutsche Sprache einfach schwieriger geworden. Was die angeblich vereinfachten Regelungen, Ausnahmen, geregelten Ausnahmen und ausnahmsweise geltenden Regeln ab und an zutage fördern, hat echten Unterhaltungswert:
So wie beispielsweise die Broschüre zum Thema "Führerschein und Straßenverkehr", die kürzlich auf meinem Schreibtisch landete.
Die "Fahrschul Tipps", die Erklärungen zum Thema "Recht und Bussgeld" und die Ankündigung, dass wir "alles rund um die Strassenverkehrsordnung" erfahren würden, brachten mich bereits zum Schmunzeln. Auch der Verweis auf die Internetseite mit Rubriken wie "Testen Deine Logik" hatte etwas Komisches an sich.
Doch es kam noch besser.
Denn mahnend verhieß eine Überschrift: "Wer fährt der muss einige Gesetze beachten..."
Mein Deutschlehrer sagte früher immer: "Wer einen Relativsatz schreibt, der muss ein Komma setzen". Aber die Zeiten sind wohl schon lange vorbei.
Erwartungsgemäß gibt es Neuigkeiten vom andauernden Kampf der Kollegen gegen die Intelligenz: Heute Morgen fand ich im Hof ein Portemonnaie. Halb versteckt im Zeitungsbriefkasten, ohne Geld, aber immerhin noch mit Personalausweis und Bahnticket und offensichtliche gestohlen. Ein Blick ins Telefonbuch, ein Anruf beim Besitzer und die Sache ist geklärt: Er wird morgen hier vorbeikommen und das Portemonnaie abholen. Also brachte ich die Geldbörse zu den Mädels am Empfang mit folgender Erklärung: "Hey, ich habe heute Morgen dieses Portemonnaie im Hof gefunden. Es wurde ganz offensichtlich geklaut. Der Besitzer weiß Bescheid und holt es morgen früh hier ab." Frage 1 meiner Kollegin: "Wo hast Du das her?" (Zugegeben, "im Hof gefunden" ist in der Tat unpräzise), gefolgt von Frage 2: "Wer hat das denn da hingelegt?" (Nun, ich vermute, der Dieb, aber da es sich nur um eine Vermtung handelt, atme ich gedanklich in eine Tüte um mich zu beruhigen), und schließlich noch Frage 3: "Weiß denn der Besitzer schon Bescheid?"
Es würde mich nicht wundern, wenn morgen in meinem Büro das Telefon klingelt und die Mädels vom Empfang folgende Frage haben: "Du, hier ist jemand, der sein Portemonnaie hier abholen möchte. Weißt Du irgendwas darüber?"
Im andauernden Kampf gegen die Intelligenz sind manche Kollegen echte Helden. Mit geradezu schlafwandlerischer Sicherheit verbuchen sie einen Kantersieg nach dem anderen. Die Intelligenz muss mittlerweile wirklich deprimiert sein und die Schauplätze ihrer Niederlage meiden wie die Pest. Anders kann ich mir Situationen wie diese aus dem Büroalltag nicht erklären:
Ich sitze nichtsahnend in meinem Großraumbüro. Zufällig und glücklicherweise alleine. Plötzlich kommt ein Kollege aufgeregt herein gestürzt und bleibt vor einem der leeren Stühle stehen. „Sag mal, ist Klaus hier?“ Mpfh ….. Ich wollte eigentlich antworten: „Ja, der sitzt da, aber er hat sich unsichtbar gemacht, damit Du ihn nicht nervst.“ Hab’s mir dann aber verkniffen und mit „Weiß nicht“ geantwortet. Entschuldigung, was soll man denn auf eine so blöde Frage sonst antworten??
Neulich am Telefon im Nachbarbüro.
„Guten Tag, meine Name ist Glock.“ Murmelmurmel. „Ja, Glock. Wie Klingel ohne ‚l‘“ … ??
Oder die Kollegin, die letztens anrief: „Du, ich lese gerade Deine Bearbeitungshinweise.“ Da sie ständig welche von mir bekommt – eigentlich jeden zweiten Tag – frage ich natürlich. „Ah, ja, welche denn genau?“ „Na, die von letzter Woche.“ Jetzt nur nicht aufregen. „WELCHE von letzter Woche? Oder lass es mich anders sagen: Um welches Thema geht es denn?“ „Na, die von Montag.“ Mpfh … Vorsichtige Frage meinerseits: „ … das Thema??“ „Die Flyer für die Werbeaktion.“ Na bitte, denk ich, geht doch, wir kommen der Sache langsam näher. „Und, wo liegt das Problem?“ „Ich kann sie nicht lesen. Da, auf Seite zwei, fast ganz unten …“
Nur um es noch einmal deutlich zu machen: Es handelt sich um ein Telefongespräch, die Kollegin sitzt in einem anderen Teil des Gebäudes und die Arbeitshinweise sind mehrere Tage alt. Woher zum Henker soll ich denn wissen, was auf Seite zwei fast ganz unten steht? Die Unterlagen liegen schließlich bei ihr …
Na, gut, wir machen es auf die ironische Tour: „Ja, Moment, warte mal bitte kurz, das Licht ist irgendwie schlecht. Kannst Du das Papier vielleicht etwas mehr ins Licht halten und etwas näher an Deinen Hörer, dann seh‘ ich besser …“ Antwort: „Echt, das kannst Du dann von Dir aus lesen?“ Mpfh …. Ich bin dann einfach in ihr Büro gegangen und hab’s mir dort angeschaut.
Und dann war da noch der Tag, als große Ratlosigkeit in unserer Produktionsabteilung herrschte und ich zufällig vorbeikam. Eine Mitarbeiterin machte der Azubine Mut: „Frag mal Missy, die kennt sich mit sowas vielleicht aus, die hat mal was mit Deutsch gemacht.“
Okay, es war zwar ein Germanistikstudium, aber „mal was mit Deutsch gemacht haben“ lassen wir ausnahmsweise durchgehen.
Azubine kommt also an: „Du der Lehrer hat gesagt, wir bekommen morgen in der Schule einen kurzen Text mit einer Geschichte.“ Mein erster Gedanke: eine Kurzgeschichte. „Na, und dann sollen wir die irgendwie intra…, intra…“ Mein zweiter Gedanke: Interpretieren. „Na, also was dazu schreiben. Ist das das mit den Zitaten?“ Mein dritter Gedanke: ???? Mein vierter Gedanke: Das kann ja heiter werden. Aber ich bleibe freundlich. „Pass auf, das ist gar nicht sooooo schwer. Im ersten Teil schreibst Du eine kurze Inhaltsangabe zu der Geschichte. Im zweiten Teil erklärst Du dann, wie sie geschrieben ist, was Dir sprachlich auffällt, wie sich die Personen verhalten, wie die Sätze aufgebaut sind und so weiter. Lauter Fakten aus dem Text eben. Und alles, was Du dort schreibst, belegst Du mit Textstellen.“ Sie „Ja, genau, die Zitate.“ Nun gut, lassen wir das gelten. „Im dritten Teil erklärst Du dann, was Du denkst, was das alles zu bedeuten hat. Also das, was nicht im Text steht. Die Geschichte hinter der Geschichte quasi.“ Sie völlig verwirrt: „Die Geschichte hinter der Geschichte? Steht die dann auf nem Extra-Zettel dahinter?“
Eines Tages bekam ich von einer Kollegin einen von ihr bearbeiteten Auftrag zurück. Kurzerhand hatte sie das von mir eingesetzte Wort „Bestmarke“ durch „Brettmarke“ ersetzt. Ich dachte, ich könnte vielleicht etwas von ihr lernen und rief sie an: „Du, sag mal, was ist denn eine Brettmarke?“ „Weiß ich auch nicht.“ „Ach, dann schau doch bitte mal im Duden nach.“ Raschel, raschel, blätter, blätter …Dann, gefühlte hundert Stunden später: „Steht nicht drin!“ „Hm, dann sollten wir das Wort vielleicht auch nicht in den Flyer schreiben, wenn es offiziell nicht existiert, oder?“ Darauf sie: „Als wenn der Duden wüsste, welche Wörter es gibt!“ Ne, is klar ….
Das Telefon klingelt intern. „Ja, Missy am Apparat, was gibt es?“ Die Kollegin aufgereg: „Sag mal, wie schreibt man Schlips?“ „Groß und mit einem ‚S“ am Anfang.“ (Ironie Ende). Sie völlig entrüstet: „Ach, das weiß ich doch! Aber schreibt man das mit einem ‚b“ oder mit zweien?“
… Fortsetzung folgt, da bin ich sicher!
Was für ein blöder Arbeitstag! Ich bin von Trantüten umgeben und ich könnte platzen. Oder in eine Tüte atmen. Oder noch besser: Gleich reingöbeln. Karneval? Brauche ich
nicht, hier ist auch so eine Bombenstimmung ... In diesem Laden haben die meisten von Tüten und Blasen keine Ahnung. Noch 60 Minuten, dan ist das Wochenende eingetütet. Und dann nix wie nach Hause, ne Tütensuppe angerührt und 48 Stunden Ruhe vor den Knalltüten hier ...
Klar, dass ich nicht mit allen Kollegen im Büro auf gleicher Welle schwimme. Für die die Muppet-Show bekommt schließlich auch nicht jeder Eintrittskarten. Bisher allerdings dachte ich, mein persönliches Paralleluniversum sei Schuld an den unterschiedlichen Weltvorstellungen. Nun weiß ich es besser. Denn es gibt ihn wirklich: den Büro-Adel.
Einer der schillerndsten Vertreter dieser Kollegen-Spezies sitzt in meinem Nachbar-Büro. Prinz Bob. Natürlich heißt Bob nicht wirklich Bob, aber weil Bob in seiner Freizeit Bagger fährt, Gruben gräbt und in etwa das gleiche tut wie Bob der Baumeister, heißt Bob eben Bob. Und weil er jeden zweiten Satz mit „Ich und der Chef meinen ja auch, …“ anfängt, ist Bob in der Bürohierarchie so etwas wie der Vizekönig. Eben Prinz Bob. Bob hat nicht nur ein prinzliches Gemüt, sondern auch einen königlichen Unterhaltungswert. Und genau deswegen mag ich Bob.
Mit seinem Wortschatz von ungefähr 100 Wörtern und einem ebenso kleinen Phrasenschatz gehört Prinz Bob eindeutig zum geistig verarmten Adel. Allerdings gelingt es ihm jeden Tag aufs Neue, dieses Manko durch heroisches Auftreten und mehrere Liter Laberwasser gekonnt zu kaschieren. Auch bei seinem Regentschaftsmotto hat Bob mangels Kohle einige Abstriche machen müssen. Statt „Ich denke, also bin ich“ regiert Prinz Bob nach der Devise „Ich denke, ich bin hier ... Aber ich bin mir nicht sicher“. Doch Prinz Bob hat Glück, denn den meisten Kollegen ist die Fälschung bisher nicht aufgefallen.
Wie es sich für einen Prinzen gehört, widmet sich Bob tagsüber jeder Menge königlicher Aufgaben. Er verbringt mehrere Stunden des Tages auf dem Thron. Mindestens ebenso viele Stunden des Tages spricht er via Telefon mit seinen Untertanen. Und manchmal telefoniert er sogar, wenn er auf dem Thron sitzt. Er meint, wenn es ihn nicht störe, dann dürften sich die Untertanen auch nicht beschweren.
Da Prinz Bob offensichtlich nur von wenigen Untertanen direkt angerufen werden darf, ist er meisten derjenige, der zum königlichen Hörer greift, um die Welt an seinem Wissen teilhaben zu lassen. Damit alle gleich Bescheid wissen, wer am Apparat ist, beginnt Prinz Bob die Gespräche immer mit demselben Satz: „Hallo, ich bin’s, Prinz Bob.“ Wenn er jemanden sehr gut kennt, dann erlaubt er sich die persönlichere Version und meldet sich mit „Hallo, ich bin’s, Bob.“ Prinz Bob legt viel Wert auf dieses königliche Erkennungszeichen, denn auch bei internen Gesprächen verbietet es ihm sein prinzlicher Stolz, diesen Satz wegzulassen. Wenn also der interne Apparat klingelt und auf dem Display „Prinz Bob“ erscheint, dann laufen die Telefonate meistens so ab: „Hallo, Bob. Was gibt’s?“ „Ja, hallo, ich bin’s, Bob“ „Ja, Bob, das weiß ich. Was gibt’s?“ „Bist Du alleine im Büro?“ „Ja, Bob.“ „Gut, dann rufe ich später noch mal an.“ Was immer auch er damit sagen wollte, man hat in jedem Fall Glück gehabt, denn ein Gespräch mit Bob kann schon mal mehrere Stunden dauern. Selbst dann, wenn Prinz Bob zu Beginn fragt: „Hallo, ich bin’s, Prinz Bob. Hast Du mal neuneinhalb Minuten Zeit für mich? Ich hätte da etwas zu besprechen, denn vorhin, auf dem Thron, da kam mir eine Idee, die ich gerne mal mit Dir durchsprechen würde, wenn es Dir Recht ist, was denkst Du, ist es jetzt ein günstiger Moment, soll ich später noch mal anrufen oder meinst, Du hast gerade mal schnell neuneinhalb Minuten Zeit?“ „Jetzt nur noch neun. Ruf doch einfach später noch mal an, wenn ich nicht mehr Büro bin.“ „Ja, ist gut, mach ich.“
Wenn zwischen den vielen Telefonaten und Thronsitzungen noch Zeit bleibt, dann macht Prinz Bob persönliche Besuche bei ausgewählten, durchlauchten Persönlichkeiten. Die können ihm zwar nicht das Wasser reichen, dürfen aber exklusiv an den Erfolgen der Laberwasser-Kur teilhaben, ihn mit Kaffee und Kuchen bewirten und ihre eigenen Verpflichtungen solange auf Eis legen. Adel verpflichtet schließlich.
Da ein prinzlicher Arbeitstag überaus anstrengend ist, muss zwischendurch immer mal wieder der königliche Friseur konsultiert werden , um das prinzliche Haupthaar zu schneiden und dem Vizekönig eine entspannende Kopfmassage zu bescheren. Das ist meistens dann der Fall, wenn dringende berufliche Verpflichtungen anstehen. Wir entschuldigen Prinz Bob dann bei seinen Untertanen, vertrösten diese auf später und servieren ihnen als Wiedergutmachung ein Glas Laberwasser. Komischerweise wirkt dieses exquisite Elixier allerdings nur bei Angehörigen des Büro-Adels, denn nur Prinz Bob und der König selbst verspüren die belebende Wirkung des Wassers.
Trotz der vielen Verpflichtungen, die Prinz Bob am Tag wahrnehmen muss, steigt er jetzt auch noch in die Viehwirtschaft ein und hat sich zu diesem Zweck eine Kuh gekauft. Die aber macht jede Menge Ärger, denn jeden zweiten Tag verlässt Prinz Bob zwischendurch hektisch sein Büro: „Hallo, ich bin’s Bob. Ich muss mal schnell die Kuh vom Eis zu holen.“
Abends erholt sich Bob auf einer seiner Baustellen von den Strapazen des Tages, buddelt ein wenig und baggert ein bisschen und genießt offenbar auch jedes Mal die Aussicht von seinem Burgzimmer. Denn am nächsten Morgen berichtet er meist sehr stolz: „Hallo, ich bin’s Bob. Und ich habe mich gestern wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt!“ Das ist schön Bob. Sehr schön sogar. Aber wie wäre es denn, wenn Du einfach mal den Bagger zu weit aus dem Fenster lehnst und Dich drunter stellst? Alles Gute kommt schließlich von oben und Adel verpflichtet.
Missy T. - 24. Jan, 23:09
Der Kanal ist gelegt, der Wasserabfluss ist gesichert, doch die Finanzierung stockt. Erst als der Kneipenbesitzer von gegenüber mit Bargeld winkt, beenden die Handwerker ihre „Happy hour“.
Schaffner: „Leute, die Weichen sind gestellt! Könnten wir jetzt bitte wieder in die Arbeit wieder einsteigen!?“
Bademeister: „Gott sei Dank, wir haben wieder Oberwasser. Bis eben dachte ich noch, wir gehen baden.“
Der Glaser bringt die bestellten Waren aus dem Fensterladen, der Schreiner sorgt für die entsprechenden Rahmenbedingungen.
Kritisch beobachtet der Schaffner die Ladezone: „Ich nehme an, die Türen schließen selbsttätig?“
Schreiner: „Holzauge sei wachsam! Natürlich … Oder denken Sie, ich habe ein Brett vorm Kopp?“
Uhrmacher: „Uff, jetzt schlägt’s aber 13! Drehen Sie immer von einer Sekunde zur anderen durch?“
Schreiner: „Na, wenn mir einer so ungehobelt kommt immer!“
Uhrmacher: „Finden Sie nicht, dass es an der Zeit ist, dass …“
Bevor er den Satz beenden kann, ertönt aus dem Vorgarten lautes Geschepper.
Fußballer: „Was ist passiert? Ist ein Tor gefallen?“
Statiker: „Nein, ich befürchte Schlimmeres und vermute, der Maler hat auf den Putz gehauen. Der sollte nämlich die Fassade wahren.“
Eilig begeben sich die Männer in den Vorgarten, wo sich der Gärtner durch einen Wink mit dem Zaunpfahl bemerkbar macht.
Gärtner: „Hierher, hierher! Der Torftrottel ist gestürzt. Wir müssen eine Rettungsaktion einstielen.“
Hilfsbereit fragt der Sanitäter: „Ist denn da noch was zu retten?“
Darauf der Orthopäde mit Kennerblick: „Nur auf Biegen und Brechen, wie ich befürchte.“
Uhrmacher: „Los Jungs, die Zeit rennt, es ist schon fünf vor Zwölf! Wir müssen ihm helfen.“
Orthopäde: „Ich hätte da eine Idee, die auf Erfahrungen fußt.“
Zahnarzt: „Na, los, spuck es schon aus!“
Orthopäde: „Wenn mein großer Onkel jetzt hier wäre, dann könnte er ihn wegtragen.“
Optiker: „Augenblick mal, was heißt denn hier ‚wenn‘? Wo ist denn Ihr großer Onkel?“
Orthopäde: „Der ist zusammen mit dem Jäger auf Schnitzeljagd.“
Zahnarzt: „Na, toll. Was bringt es denn dann, wenn wir hier das Wenn und Aber durchkauen?“
Bevor der Orthopäde das Blaue vom Himmel lügen kann, naht vom selben Beistand.
Pfarrer: „Grüß Gott!“
Genervt antwortet der Statiker: „Das geht nicht, wir gehen hier gerade durch die Hölle. Der Maler ist beim Verputzen gestürzt und hat die Erde geküsst.“
Pfarrer: „Ach du heiliger Bimbam! Das sollten wir keinesfalls an die große Glocke hängen und schön mit der Kirche im Dorf bleiben. Was ist denn überhaupt passiert?“
Zahnarzt: „Der Kollege hier reißt das Maul ganz schön auf und geht uns mit seinem Kauderwelsch tierisch auf den Zahn!“
Der Bäcker irritiert: „Ach? Und ich dachte, dafür gäb’s hier auffem Bau Verbrote?“
Orthopäde: „Bevor ihr mich jetzt versohlt, zeh ich mich besser mal zurück“
Polizist: Passen sie bloß auf, dass Sie dabei nicht mein Zebra streifen!
Langsam verliert der Pfarrer die Geduld: „Mann, ihr geht mich echt auf den Geist. Wo ist denn eigentlich der Patient?“
Irritiert schauen sich die Jungs um.
Baggerfahrer: „Oh, ich fürchte, der is verschütt gegangen.“
Fischer: „Hat denn schon wer im Schuppen nachgesehen??“
Als die fieberhafte Suche beginnt, entdeckt ihn der Geflügelzüchter mit seinen Hühneraugen: „Ach, der hängt da abgebrochen überm Zaun, weiß der Geier, wie der es bis dahin geschafft hat!“
Der Bauer wird ganz aufgeregt: „Verdammter Mist, ich hab ihn zuerst gesehen! Sie hatten doch Tomaten auf den Augen!!“
Friseur: „Nun mach doch nicht so Welle. Lasst uns lieber überlegen, wie wir ihn vom Zaun abbekommen. Soll ich es mal mit der Brennschere versuchen?“
Masseur: „Ich denke, mit nem Knethaken geht es besser.“
Mathematiker: „Gute Idee, ich zähl auf Sie und rechne damit, dass die Gleichung aufgeht.“
Während sich die Bauarbeiter gemeinsam um den Maler kümmern, ist der Konditor immer noch auf der Suche nach der Frau fürs Leben.
Konditor: „Ja, hallo-o-o, was sind Sie denn für ein heißer Feger? Mit Ihnen würde ich gerne nachts ein bisschen Rumkugeln.“
Entrüstet gibt ihm die Putzfrau eine ordentlich Abreibung: „Wissen Se wat? Kehren Se den Spruch mal ganz schnell unter den Teppich und kommen Se mit sich ins Reine. Ich bin mit einem Lappen verheiratet!“
Verärgert zieht der Konditor eine Zuckerschnute und lässt seine Wut am Clown aus, der gerade vorbeigeht: „Geh mir aus dem Weg und mach Platz, Du Witzfigur!“
Währenddessen konnten die anderen den verletzten Maler aus dem Zaun bergen.
Schaffner: „Bahn frei, hier rollt ein Patient an!“
Der Maler wiegelt ab: „Lassen Sie mal gut sein, es geht schon wieder. Mir ist noch etwas schwarz vor den Augen und das Ergebnis ist krückenhaft, aber es werden auch wieder rosige Zeiten kommen. Außerdem muss ich mich ja um den Hausputz an der Fassade kümmern.“
Der Bademeister kümmert sich weiterhin aufopfernd um den Verunglückten: „He, dem Mann ist verschwommen zu Mute. Könnte ihm mal wer etwas Wasser reichen?“
Der Polier macht sich indes Sorgen um den Fortgang der Bauarbeiten: „Können Sie denn überhaupt für einen glänzendes Ergebnis sorgen, in Ihrem Zustand?“
Maler: „Kein Problem, ich nehm‘ einfach die Putzhilfe.“
Der Koch ist völlig gerührt: „Meine Güte, ich habe nen richtigen Kloß im Hals. Ente gut, alles gut!“
Die Unglücksstelle leert sich langsam, als ein Passant suchend das Grundstück betritt.
Schriftsteller: „He, was machst Duden da?“
Schneider: „‘Tschuldigung, ich suche was. Ich habe den Faden verloren!“
Schrifsteller: „Dann geht's Dir wie mir. Ich habe mein Buch verlegt.“
Schneider: „Klingt so, als sei Ärger im Anzug …“
Schrifsteller: „Ansatzweise schon. Und zu allem Überfluss hat mich auch noch mein Drucker versetzt.“
Der Feuerwehrmann schätz die Situation gekonnt ein: „Ich fürchte, dann stehen Sie auf dem Schlauch.“
Bademeister: „Die schwimmen tatsächlich auf dem Trocknen. Glauben Sie, die zwei gehen baden?“
Feuerwehrmann: „Nicht, wenn wir ihnen Feuer unterm Hintern machen.“
Plötzlich läuten die Alarmglocken.
Der Feuerwehrmann reagiert nervös: „Oh, das klingt brenzlig. Ich hoffe nicht, dass das Klingelmännchen zerschellt ist ...“
Doch der Skifahrer kann ihn beruhigen: „Nein, nein, keine Sorge, das ist für mich. Der Berg ruft.“
Tatsächlich aber ist eines der neuen Fenster zu Bruch gegangen.
Astronaut: „Es ist zum in die Luft gehen! Die Arbeiten hängen wieder einmal in der Schwebe.“
Artist: „Es ist ein echter Drahtseilakt. Die Bauarbeiten geraten schon wieder aus dem Gleichgewicht.
Der Müllmann ist nun wirklich genervt: „Also ehrlich, ich schmeiß mich weg, das geht mir hier alles so langsam auf den Sack.“
Hilfsbereit schlägt der Glaser vor: „Wir könnten das Fenster kleben. Sollen wir‘s mal mit meinem Scheibenkleister versuchen?“
Anerkennung kommt vom Soldaten: „Das nenne ich mal ein Paradebeispiel für Zusammenarbeit. Und ich schütze, der Kleister könnte helfen. Marsch, marsch, wo haben Sie denn das Zeug?“
Glaser: „Hm, mir fehlt gerade der Durchblick …“
Und während die übrigen Arbeiter sich dauerhaft Mühe bei der Suche nach dem Kleister geben, macht der Schuster auf dem Absatz kehrt und begibt sich auf die Suche nach der Talsohle.
Missy T. - 24. Jan, 20:07
Trotz intensiver Suche bleibt der Kanalanschluss verschwunden. Die permanente Buddelei sorgt auf der Baustelle für Grabesstimmung. Als außerdem auch noch die Lieferung der Dachfenster auf der Kippe steht, geben sich immer mehr Handwerker genervt die Türklinke in die Hand:
Bestatter: „Hier ist eindeutig der Wurm drin. Der Kanal muss doch irgendwo sein. Sarg mal Bescheid, wenn Du ihn gefunden hast.“
Kanalbauer genervt: „Grabmal lieber mit, statt hier nur herum zu gammeln und mich auf die Schippe zu nehmen.“
Gärtner: „Die Arbeiten geraten ins Straucheln und mir wächst das alles über den Kopf. Ich pflanz mich mal hierher, bis Moos über die Sache gewachsen ist.“
Mechaniker: „Recht haste. Ich könnt auch mal nen Gang runterschalten und mich etwas bremsen.“
Der unvorhergesehene Baustopp ruft die örtliche Presse auf den Plan.
Ein Reporter wendet sich an den Gärtner: „He, Du! Was sitzt Du denn da hinten auf deinen vier Buchstaben? Mach mal nen Satz und komma rüber, ich will mir ein Bild von der Lage machen.“
Gärtner: „Was schreiste denn hier querbeet über den Rasen? Hömma auf, so auf den Busch zu klopfen.“
Lagerist: „Ach komm, nu beruhig dich ma wieder. Der Presseheini kann dir doch völlig regal sein.“
Auch der Orthopäde versucht, den Gärtner zu beschwichtigen: „Also bitte, nun fühlen Sie sich mal nicht gleich auf die Füße getreten. “
Jetzt allerdings macht auch der Zahnarzt den Mund auf: „Der Typ von der Presse sollte wirklich nicht so eine dicke Lippe riskieren und besser wem anderes auf den Zahn fühlen.“
Beim Dachdecker macht sich Panik breit: „Also, bevor mir hier jemand aufs Dach steigt, gehe ich lieber in mein Zimmer, Mann.“
Jetzt mischt sich der Koch ein: „Was meldest du dich denn zu Wort, du Würstchen? Für meinen Geschmack sollte man besser Dir mal eins überbraten!“
Der Bauer reagiert genervt: „Ich glaub echt, mein Schwein pfeift. Euch sollte man wirklich verdreschen. Macht euch doch einfach vom Acker!“
Kopfschüttelnd stellt der Elektriker fest: „Mann, hier geht’s wirklich Schlag auf Schlag.“
Um die Gemüter zu beruhigen, erhebt der Sänger die Stimme: „Piano, piano! Hier müssen erst einmal andere Saiten aufgezogen werden, da kann ich euch ein Lied von singen. Wer gibt denn hier den Ton an?“
Hals-Nasen-Ohrenarzt: „Eigentlich ist das der Polier. Aber dem leiht irgendwie niemand sein Ohr. Ich bekomme da jedes Mal echt nen Hals.“
Sekretärin: „Könnten mir jemand sagen, was hier los ist? Ich tippse noch völlig im Dunkeln.“
Installateur: „Die Situation ist ganz einfach: Die Leute hier sind alle mit der Rohrzange nicht mehr anzufassen.“
Angesichts der Sekretärin raspelt der Konditor plötzlich Süßholz: „Sahn‘ se mal, was sind denn Sie für eine süße Zuckerschnecke?“
Bevor die Sekretärin dem Konditor ihre Meinung diktiert, nähert sich ein unwillkommener Besucher der Baustelle.
Gerichtsvollzieher: „Kuckuck …!“
Irritiert wird der Bauneuling zur Kenntnis genommen.
Magier: „Unglaublich, wer hier so alles aus dem Hut gezaubert wird. Was wollen Sie denn hier?“
Gerichtsvollzieher: „Verzeihung, ich dachte, hier pfände eine Versammlung statt.“
Die Anwesenheit des Gerichtsvollziehers hat allerdings verheerende Auswirkungen.
Maler: „Findet ihr nicht auch, dass die Eigentümerin gerade etwas farblos wirkt?“
Daraufhin bemerkt der Statiker beruhigend: „Nein, nein, das ist alles nur Fassade.“
Banker: „Ich scheck das nicht. Die Leute hier haben das Soll offensichtlich noch nicht erfüllt, oder trügt der Schein? Wir müssen das als Minus verbuchen.“
Jäger: „Es besteht doch überhaupt kein Grund dazu, gleich die Flinte ins Korn zu werfen. Die Arbeiter haben doch schon eine ganz schöne Strecke hingelegt. Aber, wer kommt denn da angedackelt?“
Friseur: „Entschuldigung, ich kamm hier gerade zufällig vorbei. Die Scherereien klingen nicht sehr verlockend. Jemand müsste den Leuten hier mal ordentlich den Kopf waschen. Finden Sie nicht?“
Doch bevor es dazu kommt, scheint sich die Lage am Bau bereits zu entspannen.
Schreiner: „He, ist das nicht die Spedition, die da angebrettert kommt?“
Tatsächlich, die Lieferanten der Dachfensterluken um die Ecke. Erleichterung macht sich breit.
Boxer: „Uff, da sind wir ja noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.“
Erleichtert wendet sich der Regisseur an einen der Männer von der Spedition: „Ich dachte schon, ich sei im falschen Film. Bringen Sie das Fenster zum Hof?“
Der Spediteur bedauert: „Ich fürchte, ich selbst kann es nicht abladen. Mich blendet der Lieferschein.“
Doch der Bäcker weiß Rat: „Na, bevor der Ofen ganz aus ist, können wir doch alle helfen und mit anbacken.“
Vom Hirten ist allerdings keine Unterstützung zu erwarten: „Das ist doch der schure Wahnsinn! Se wolle mich auf den Arm nehmen, wa? Oder glauben Se, ich lass mir von nem Hammel wie Ihnen wat sagen??“
Polizist: „Nu stellen Se sich mal nicht an. Oder muss ich Ihnen die Pistole auf die Brust setzen?“
Beschwichtigend fängt der Sportler den Ball ab: „Reck dich nicht auf. Wir werden diese Hürde schon nehmen und sollten jetzt einfach zum Endspurt ansetzen.“
Gesagt. Getan. Und während sich ein Teil der Handwerker gemeinsam dem Laster hingibt und der Hirte die Küche nach einem Herde abgrast, schaut der Kanalbauer endlich in die Röhre und sieht Licht am Ende des Tunnels.
Missy T. - 23. Jan, 20:23
Die Situation am Bau eskaliert, als die Müllmänner kommen, um den Handwerkern eine Abfuhr zu erteilen. Schnell versucht der Statiker, die Schieflage zu beseitigen.
Der Optiker erstattet Bericht: „Die Situation ist trübe, wir blicken nicht mehr durch. Wie sehen sie das?“
Statiker: „Wir müssen gut achten, dass es hier zu keinen weiteren Problemen kommt. Eine gute Zusammenarbeit ist fundamental wichtig.“
Schreiner: „Ich möchte ja nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber ich finde, der Maurer ist hier überflüssig. Der mischt überall mit un‘ is doch eh‘ schon steinreich!“
Trockenbauer: „Das gips doch gar nicht! Der is Mauerer? Ich dachte, der sei Zahnarzt, so verbohrt wie der is.“
Zwischenzeitlich entbrennt zwischen dem Caterer und dem Imbisswagenbesitzer eine heiße Diskussion darüber, wer die Suppe auslöffeln muss.
Der Metzger beschwichtigend: „Also, im Grunde genommen ist das doch wurst. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, jeder bekommt sein Fett weg und muss am Ende den Löffel abgeben.“
Auch die Kanalbauer sind stinkig, weil es nicht richtig läuft. Wie sich herausstellt, ist der Elektriker schuld, denn er steht auf der Leitung.
Der Milchbubi vom Bau reagiert sauer: „Was soll denn der Quark? Ich dachte, es sei alles in Butter?“
Fensterbauer: „Wenn’s dich nervt, dann stell‘ doch auf Durchzug!“
Automechaniker: „Dat bringt mich in Fahrt und macht mich echt rasend. Wir müssen Gas geben! Sonst schieb ich hier ab ...“
Das Au-Pair-Mädchen versucht, die Wogen zu glätten: „Kinder, Kinder, nun spielt euch doch nicht so auf!“
Elektriker: „Ach, macht watt ihr volt. Ich installiere jetzt an der Haustür nen neuen Klingelbeutel. Widerstand zwecklos.“
Notarzt: „Die Bauarbeiten erfolgen ganz offensichtlich am Puls der Zeit. Sie sollten sich alle ein Herz fassen, härtere Bandagen anlegen und weiter machen, verdammt und zugenäht!“
Ein herbeieilender Seelsorger meint scheinheilig: „Ich kann es kaum glauben. Hier herrschen ja geradezu paradiesische Zustände! Was für ein Segen!“
Der Anwalt stimmt zu: „Sie haben Recht. Wir können nicht klagen.“
Indes präsentiert auch der Dachdecker ein erstes Zwischenergebnis: „Bevor ihr mir aufs Dach steigt, sach ich‘s lieber gleich …
Der Kellner fällt ihm freudig ins Wort: „Es ist eingedeckt!?“
Hals-Nasen-Ohrenarzt: „Das hört sich gut an. Ich bin mir sicher, die Luft ist bald rein und wir können wieder durchatmen.“
Briefträger: „Also, wenn es tatsächlich so kommt, dann post am Ende bestimmt alles!“
Und während die österreichische Nachbarin die Straße wienert, sorgt die Feuerwehrkapelle für musikalische Unterhaltung und spielt den Wasser-Marsch.
Missy T. - 23. Jan, 09:33
Eigentlich sollten im Haus meiner Freundin nur zwei Steckdosen umgesetzt werden. Was harmlos begann, hat sich mittlerweile zu einer Komplettsanierung entwickelt – Kanalbauarbeiten im Vorgarten, abgebrochene Armaturen und eine Handwerkerklappe neben der Haustür eingeschlossen. Fehlt nur noch das Gutachten des Statikers … Im Anschluss an sein fundamental vernichtendes Urteil versammeln sich die Handwerker im Schützengraben zur Befindlichkeitsrunde:
Installateur: „Dat hört sich ja mal ganz beschissen an. Der Besitzerin steht die Sickergrube bis zum Hals und alles geht den Bach runter.“
Der Landschaftsgärtner zustimmend: „Richtig, richtig, Die Situation ist bodenlos. So wie ich das see, tümpeln die Probleme in den nächsten Wochen weiter vor sich hin. Da blüht uns noch einiges.“
Der Schreiner mischt sich ein: „Da triffste aba ma den Nagel auf den Kopp.“
Und der Maler resümiert: „Jo, der Lack ist ab. Ich streich die Segel.“
Das Gegenargument vom Polier: „Das ist reine Aufsichtssache. Der Architekt meint, alles läuft nach Plan.“
Kurzzeitig optimistisch mischt sich der Installateur noch mal ein: „Immerhin gibt es in der Küche fließend Wasser. Wenn auch nur an den Wänden.“
Daraufhin der Elektriker fragend: „Wir schwimmen also weiter mit dem Strom?“
Heizungsbauer: „... und heizen der Sache hier mal so richtig ein? Ne, dat wird nix, ich glaub, die Luft ist raus.“
Ängstlich fragt der Klempner: „Meinste, die dreht uns den Hahn zu?“
Woraufhin der Heizöllieferant warnt: „Mensch, sach doch sowat nicht! Da kannste ja gleich Öl ins Feuer kippen!!“
Beschwichtigend mischt sich der Dekorateur ein: „Ach, die Eigentümerin hat doch sicher nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich decke besser den Vorhang des Schweigens drüber sonst macht sie noch ein Rollo rückwärts ...“
Und der Gärtner fasst zusammen: „Yo, wir lassen einfach Gras über die Sache wachsen und halten die Klappe.“
In dem Moment kachelt der Fliesenleger mit dem Firmenwagen in den Garten. Im Kofferraum: eine Armaturen-Armada und einen Klappen-Text: „Handwerker bitte nur in Verbindung mit einem Kostenvoranschlag einwerfen“
Missy T. - 22. Jan, 23:09
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen Gedanken daran verschwenden würde zu denken: „Hätte ich je gedacht, dass ich mal denke, dass ein Weblog ein guter Gedanke ist“? Nein, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Aber wo dieser Gedanke nun schon einmal da ist, denke ich, es ist an der Zeit, dem Denken ein Ende zu machen und Taten folgen zu lassen. Also tausche ich in diesem denkwürdigen Moment Schreibblock und Bleistift gegen Blogschrift und Blogbuchstaben und werde von jetzt an mit dem Zeichensatz der Tastatur in Blogsätzen Zeichen setzen. Statt „Tippse nu oder tippse nich?“ werde ich mich von jetzt an wahrscheinlich das ein oder andere Mal fragen „Was tippse denn nu?“ oder „Tippse noch ganz richtig?“ und zwischendurch in Tippselschritten eine Runde um den Blog gehen, um mich von inneren Blogkaden zu befreien. Nun denn, ich denke, es geht los ...
Missy T. - 22. Jan, 21:26